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QR-Code an der Ladesäule prüfen

An Ladesäulen tauchen aufgeklebte QR-Codes auf, die zu nachgemachten Bezahlseiten führen. Der Ladevorgang startet nie, die Kartendaten sind weg. Erkennen lässt sich das an der Adresse – hier können Sie sie prüfen lassen, bevor Sie etwas eingeben.

Wichtig vorweg: Öffnen Sie den Code nicht und geben Sie nichts ein, bevor Sie die Adresse gelesen haben. Die meisten Handy-Kameras zeigen sie vor dem Antippen an – genau dieser Text gehört hier hinein.

So, wie die Kamera sie anzeigt – mit oder ohne „https://".
Mit ihr lässt sich zusätzlich prüfen, ob die Adresse zum Betreiber dieser Säule passt.

Woran Sie einen aufgeklebten Code auch ohne Technik erkennen

  1. Fühlen Sie über den Aufkleber. Der echte Code ist meist aufgedruckt oder liegt unter einer Folie. Ein aufgeklebtes Etikett mit Kante darüber ist das deutlichste Zeichen – oft sieht man am Rand noch den darunterliegenden Code.
  2. Vergleichen Sie mit der Nachbarsäule. An einem Ladepark sehen alle Säulen gleich aus. Klebt nur auf einer ein Code, der anders sitzt oder anders aussieht, genügt das schon.
  3. Lesen Sie die Adresse, bevor Sie tippen. Die Kamera zeigt sie an. Der Name des Betreibers muss direkt vor der Endung stehen: bei enbw.com/pay ist alles in Ordnung, bei enbw.com.pay-xy.top gehört die Adresse zu pay-xy.top.
  4. Nutzen Sie lieber die App oder die Ladekarte. Wer über die App des Anbieters startet, braucht den QR-Code gar nicht – dann geht der Trick ins Leere.
  5. Melden Sie es, wenn Sie einen gefälschten Code finden: dem Betreiber, und über diese Seite, damit andere gewarnt sind.

Was diese Prüfung kann – und was nicht